Immobilienlexikon

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Bauerwartungsland

Unerschlossenes Land ausserhalb der Bauzone, das seiner Lage nach in absehbarer Zeit als Bauland in Betracht kommt.

 

Baugespann

Stangen mit Winkellatten, die die künftige Gestalt und Ausdehnung eines projektierten Baus für Jedermann erkenntlich darstellt.

 

Bauherr

Auftraggeber einer Bauinvestition; Beim Bau eines Einfamilienhauses bestellt der Eigentümer  des Grundstückes (Bauherr) beim Unternehmer ein Bauwerk.

 

Baukostenindex (BKI)

Zahlenreihe, die teuerungsbedingte Veränderungen der Erstellungskosten von Häusern beschreibt. Indexzahlen werden von den statistischen Ämtern der Städte Bern und Zürich und der Gebäudeversicherung des Kantons Luzern halbjährlich mit Stichtag 1. April und 1. Oktober sowie vom Statistischen Amt des Kantons Genf jährlich mit Stichtag 1. April veröffentlicht.

 

Baukredit

Kontokorrentkredit zur Abwicklung der während der Bauzeit anfallenden Zahlungen; ist in der Regel 1/2 Prozentpunkt höher verzinslich als eine Hypothek. Nach Fertigstellung des Gebäudes wird der Baukredit konsolidiert, d.h. in eine zinsgünstigere Hypothek umgewandelt.

 

Baulinie

Die Baulinie definiert den Abstand, den ein Neubau gegenüber Verkehrsflächen und öffentlichen Anlagen zu wahren hat.

 

Baunebenkosten

Bestandteile des Anlagewertes, die nicht bereits im Bodenwert oder Bauwert enthalten sind; z.B. Garten- und Kanalisationsarbeiten, Architektenhonorare, während der Bauzeit anfallende Zinsen und Versicherungsprämien sowie Handänderungssteuern, Spesen und Provisionen.

 

Baurecht

Befugnis auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten. Der Eigentümer der im Baurecht stehenden Immobilie zahlt an den Baurechtsgeber einen festgelegten Baurechtszins für die Nutzung des Grundstückes. Der Baurechtsvertrag wird meistens mit einer Laufzeit von 99 Jahre abgeschlossen.

 

Belehnungsgrenze

Maximalbetrag des Anlagewertes, den Banken und andere Kreditgeber mittels Hypothekarkrediten zu finanzieren bereit sind.

 

Bruttogeschossfläche (BGF)

Summe aller ober- und unterirdischen Geschossflächen einschliesslich der Mauer- und Wandquerschnitte, abzüglich aller nicht dem Wohnen und nicht dem Arbeiten dienenden und hierfür nicht verwendbaren Flächen.

 

Bruttowohnfläche

Sämtliche Fläche innerhalb einer Wohnung liegender Wohn- und Nebenräume, Gänge und Treppen.  Nicht dazu gehören aber ausserhalb liegende Flächen, wie Treppenhäuser, Terrassen, Balkone sowie nicht bewohnbare Keller- und Dachgeschossräume.